Diese 5 Fehler kannst du beim Start deines E-Mail-Marketings vermeiden

Die Kursleiterin Lorena steht lächelnd im Grünen

Lorena Linn

1.4.22

Die E-Mail ist nach wie vor einer der effektivsten Marketingkanäle: Das E-Mail-Marketing ist vergleichsweise günstig, schnell und sehr langlebig. Es ergibt daher auch im Jahr 2022 noch Sinn, auf die gute, alte E-Mail zu setzen - oder neu mit dem E-Mail-Marketing loszulegen! Weil aber aller Anfang schwer ist, liegt vor den Einsteiger:innen ein Weg mit Hürden. Damit du nicht gleich zu Beginn stolperst, haben wir in diesem Beitrag fünf häufige Fehler aufgelistet. So kannst du sie vermeiden.

Fehler Nr. 1: Zu kurzfristig denken

Die Entscheidung, mit dem E-Mail-Marketing zu starten, ist schnell getroffen. Doch was danach kommt - die Strategiefindung, die Tooleinrichtung, das Aufsetzen von Kampagnen - kann sehr zeitintensiv sein. Dabei überspringen Einsteiger:innen oft viele Schritte, da sie doch „einfach nur losgelegen“ wollen. Wir können aber aus eigener Erfahrung sagen: Die Zeit, die du dir am Anfang nicht nimmst, um einen langfristigen Plan zu machen, Ziele zu definieren und eine Strategie aufzustellen, wirst du früher oder später doppelt investieren müssen. Ein guter Projektplan ist das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Es ist also empfehlenswert, vor dem Start genau zu überlegen, wo du hinwillst. Hier sind einige Fragen, die du dir dazu stellen kannst:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welche Ziele möchte ich erreichen und wie messe ich diese?
  • Wie sieht die Customer Journey meiner Zielgruppe aus? An welchen Punkten kann ich die E-Mail einsetzen?
  • Wie baue ich eine Kontaktliste auf?
  • Wie sehen meine E-Mails aus?

Fehler Nr. 2: Keinen Überblick über die Toollandschaft haben

Zum Loslegen brauchst du ein geeignetes Tool. Die Anzahl der angebotenen Tools für E-Mail-Marketing bewegt sich im dreistelligen Bereich. Je nach Zielen und Bedürfnissen eignet sich das eine für dich besser als das andere. Deswegen ist es wichtig, dir im Klaren darüber zu sein, was du möchtest und herauszufinden, welches Tool deinen Anforderungen am besten entspricht. Worauf genau du alles achten solltest, hat fuchs+wald in einem früheren Blogbeitrag für dich zusammengetragen. Wenn du dir das Thema von einem Profi erläutern lassen möchtest, kannst du dich in der Emailcademy für ein kostenloses Einführungs-Webinar anmelden.

Fehler Nr. 3: Das Kleingedruckte überlesen

Bei der Entscheidung ist es wichtig, sich die Angebote genau anzusehen. Denn die E-Mail-Service-Provider, kurz ESPs, unterscheiden sich in Dienstleistung wie Kostenverfahren. Um böse Überraschungen tiefer im Prozess zu vermeiden, solltest du dir die Bedingungen der ESPs, insbesondere das Kleingedruckte, gut durchlesen. Konkret geht es dabei um die Vertragsdauer, Abrechnungsart und beispielsweise die Anzahl Kampagnen, die verschickt werden können. Weiter sollten die Service-Leistungen genau betrachtet werden: Sind Dienstleistungen dabei, die eigentlich gar nicht gebraucht werden? Wenn ja, könntest du vielleicht auf einen kleineren Plan, der besser auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist, ausweichen.

Fehler Nr. 4: DOI-Verfahren außen vor lassen

Beim Double-Opt-In-Verfahren registrieren sich zukünftige Abonnent:innen für den Newsletter, wobei sie zusätzlich einen E-Mail-Link bestätigen müssen. Dieses Vorgehen ist das einzige, das in Deutschland ausreichend Rechtssicherheit bietet. Denn die Datenschutz-Grundverordnung, DSGVO, verpflichtet zum DOI-Verfahren, was bedeutet, dass das Nichteinhalten bestraft werden kann. Trotzdem setzen leider nicht alle Unternehmen die Verordnung rechtskonform um.

Fehler Nr. 5: To Do‘s aufschieben

Es ist hilfreich, alles von Anfang richtig zu machen. Denken in Richtung “Das kann man später noch anpassen” bringt dich nicht weiter, denn öfter als seltener, passt du das später nicht mehr an. Ein Beispiel dafür ist, das Tool von Anfang an richtig aufzusetzen. Du kannst Schriften und Co festlegen und Templates erstellen. Damit kannst du dir zukünftige E-Mails aus Bausteinen zusammenstellen und sparst so auf längere Sicht viel Zeit und Mühe. Ebenso solltest du dir Gedanken zu deinen Kampagnen machen und darauf aufbauend gezielt deine Automationen wählen.

Dein Ziel ist es, 2022 mit E-Mail-Marketing durchzustarten, du weißt aber nicht so richtig, wo du anfangen sollst? Hier findest du unser aktuelles Angebot an kostenlosen Webinaren und Kursen.

Autor:in des Blogbeitrages

Die Kursleiterin Lorena steht lächelnd im Grünen

Lorena Linn

Ich bin die Kursleiterin der Emailcademy und deine direkte Ansprechpartnerin. Ich war im E-Mail-Marketing bereits für große Unternehmen im Bereich eCommerce, aber auch für NGOs und kleine Unternehmen tätig, die etwas in unserer Welt bewegen. Mein Fokus liegt in der Strategieentwicklung für den Kanal E-Mail, der Kampagnenumsetzung und dem technischen Support unserer Kund:innen.