3 Tipps, um beim E-Mail-Marketing am Ball zu bleiben

Die Kursleiterin Lorena steht lächelnd im Grünen

Lorena Linn

22.6.22

Habt ihr die den Start eures E-Mail-Marketings erfolgreich überbrückt, ist das nicht das Stichwort, sich zurückzulehnen und Däumchen zu drehen. Im Gegenteil, in der dynamischen Welt unserer Zeit bedarf es Aufmerksamkeit und Aufwand, um am Ball zu bleiben. Wir stellen euch drei Bereiche vor, auf die ihr euch fokussieren könnt.

1. Umgebung beobachten

Inspiration ist oft die Basis von Kreativität – und Inspiration findet man durch seine Umgebung. Was die Konkurrenz so unternimmt, lässt sich zum Glück leicht herausfinden in unserer Branche: einfach die Newsletter abonnieren. Zu diesem Zweck könnt ihr beispielsweise eine geschäftsinterne E-Mail-Adresse eröffnen und Newsletter sammeln. Generell ist es empfehlenswert, Trends zu verfolgen. Das bedeutet nicht, dass alle Trends mitgemacht werden sollten. Aber nur wenn man weiß, was überhaupt gerade möglich ist, kann man bewusst entscheiden, was in die eigene Strategie passen könnte.

Außerhalb vom E-Mail-Marketing gibt es noch den internen Bereich zur Orientierung: Was machen die anderen Abteilungen, was machen andere Marketingverantwortliche? Durch Absprache und Zusammenarbeit lässt sich voneinander profitieren. Genauso relevant ist der Blick nach außen: Was passiert gerade in der Welt? Welche Themen, die gesellschaftlich aktuell sind, können in Kampagnen aufgegriffen werden? Eine spezifische Idee ist hierbei das Orientieren an speziellen Daten. Inspiration mit Ideen für jeden Monat veröffentlichen wir auf dem fuchs+wald-Blog. Nur weil Themen aufgegriffen werden können, müssen sie das aber nicht, es gilt, sich ebenso Gedanken in die andere Richtung zu machen. Wann ist auch Mal der richtige Zeitpunkt, eine Automation auszulassen oder die Kommunikation zu pausieren, weil man schlicht nichts zu sagen hat? Oder wann ist es der Moment, den Auftritt zu überarbeiten? Konkretes Beispiel: Als die Coronapandemie begann, waren Bilder mit vielen Menschen ohne Abstand genauso unangebracht wie das Bewerben von Party-Utensilien.

2. Voraussetzungen mitverfolgen

In der Welt der Digitalisierung schreiten Entwicklungen rasant voran. Das fordert uns zwar, da wir uns ständig auf dem Laufenden halten müssen, aber es eröffnet auch immer neue Chancen. Ein Teilgebiet, das beobachtet werden sollte, sind die Entwicklungen bei E-Mail-Clients. Schließlich beeinflussen die Darstellungsmöglichkeiten bei Empfänger:innen die Planung eines Newsletters maßgeblich. Besonders sinnvoll ist das Mitdenken mit Kontext zur Analyse der eigenen Empfängerschaft. Fiktives Beispiel: Wenn 80% bei Gmail sind und Gmail plötzlich GIFs technisch besser unterstützen kann, lohnt es sich vielleicht, GIFs öfter einzuplanen. Natürlich geht es auch in die umgekehrte Richtung, dass Einschränkungen für das E-Mail-Marketing entstehen. Besonders bezüglich Privatsphäre Einstellungen ist in nächster Zeit mit mehr Verschlüsslungen verschiedener E-Mail-Clients zu rechnen. Deswegen solltet ihr jetzt schon über alternative KPIs (Key Performance Indicators) und neue Möglichkeiten zur Datenauswertung nachdenken.

Änderungen entstehen auch im rechtlichen Bereich laufend. Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) fordert viele Schutzmaßnahmen für EU-Mitgliedsstaaten. In anderen Ländern existieren ebenso Grundlagen, welche aber meist von der DSGVO abweichen. In der Schweiz gilt beispielsweise das Schweizer Datenschutzgesetz: Es wird derzeit komplett revidiert tritt überarbeitet voraussichtlich im September 2023 in Kraft. Es ist wichtig, sich an die länderspezifischen Regeln zu halten. Wir empfehlen, immer kurz mit einem/einer Datenschutzepert:in Rücksprache zu halten, um gravierende Fehler zu vermeiden. Gleichzeitig müssen die eigenen Datenschutzrichtlinien laufend überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden. Ändern können sich diese zum Beispiel, wenn ihr ein neues Tool implementiert.

3. Weiterbilden und beraten lassen

Weil verständlicherweise der Mehraufwand, bei allen Marketing-Kanälen alle Veränderungen tagesaktuell zu verfolgen, im Bereich des Unmöglichen liegt, lohnt sich Beratung. Beratung von Organisationen und Personen, die hauptberuflich in der Branche E-Mail-Marketing arbeiten. Sie können zielgerichtet unterstützen und das für euch relevante Wissen direkt liefern. Welche Automationen passen zu euch und wären gut umsetzbar? Wie können Prozesse gestaltet werden und wie ist die Organisation in verschiedenen anderen Unternehmen aufgebaut? Welche Systeme bringen welche Vor- und Nachteile? Und wie gehen andere mit stark veränderten KPI’s um?

Eine weitere Option ist das Besuchen von Kursen. Die Emailcademy bietet hier Unterschiedliches an, beispielsweise die E-Mail Masterclass. Generell sollte Ausschau gehalten werden nach Veranstaltungen. Unternehmen bieten teilweise in ihren eigenen Fachgebieten kostenlose Webinare an, durch die euch ein Einblick in unbekannte Territorien gewähren. In der Emailcademy sind solche Angebote ebenso zu finden. Manchmal werden Meetups organisiert, wo man sich gegenseitig fachlich austauschen kann. Wenn das Budget und Interesse vorhanden ist, könnt ihr auch Messen besuchen, wo Expert:innen Reden halten. Universitäten organisieren ebenso Events. Das Fazit lautet: Haltet die Augen genauso geöffnet wie euer Mindset und begebt euch aktiv auf die Suche nach neuem Wissen.

Autor:in des Blogbeitrages

Die Kursleiterin Lorena steht lächelnd im Grünen

Lorena Linn

Ich bin die Kursleiterin der Emailcademy und deine direkte Ansprechpartnerin. Ich war im E-Mail-Marketing bereits für große Unternehmen im Bereich eCommerce, aber auch für NGOs und kleine Unternehmen tätig, die etwas in unserer Welt bewegen. Mein Fokus liegt in der Strategieentwicklung für den Kanal E-Mail, der Kampagnenumsetzung und dem technischen Support unserer Kund:innen.